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Offensivspektakel in Grüsch...

October 9, 2019

| verfasst von

... ohne Happyend für den SC Herisau. 5:6 Niederlage auswärts gegen den HC Prättigau-Herrschaft.

Kurz vor Meisterschaftsbeginn testeten die beiden Teams gegeneinander. Herisau gewann das Vorbereitungsspiel damals souverän mit 7:4 Toren. Nun standen sich die Mannschaften in der vierten Spielrunde beim Ernstkampf wieder gegenüber. Herisau konnte in den ersten drei Spielen zwei Zähler ergattern. Die Prättigauer überraschten mit einem Sieg in Verlängerung gegen den Favoriten EHC Wetzikon und schlugen den EHC Luzern deutlich. Auch Rheintal punktete übrigens gegen die Zürcher und die Red Lions Reinach machten mit einem Sieg gegen Bellinzona auf sich aufmerksam. Die Meisterschaft startete also sehr ausgeglichen und Teams, die etwa gleichstark wie der SC Herisau eingestuft werden, punkteten schon mehr als unsere Farben. Das Duell an diesem Mittwochabend gegen einen direkten Gegner im Kampf um die Playoffqualifikation wurde daher mit grosser Spannung erwartet.

 

Beide Team starteten motiviert in die Partie und agierten äusserst offensiv. Dadurch wurde den 165 Zuschauer ein nicht unattraktives Spiel geboten. Herisau konnte mit 2 Toren vorlegen. Gartmann traf in der dritten Spielminute in Überzahl und Inauen verwandelte einen Penalty. Wie schon in Luzern netzte unsere Nummer 15 souverän ein. Den Gastgebern gelang noch vor dem ersten Pausentee der Anschlusstreffer. Die Prättigauer hatten nun mehr Spielanteile. Dieser Trend hielt auch zu Beginn des Mitteldrittels an. Bis zur 27. Minute scorten die Bündner zweimal und lagen in Front. Herisau reagierte aber postwendend. Popp durfte sich als Schütze zum 3:3 feiern lassen. So stand es zur Spielmitte unentschieden und die Fans hatten bereits 6 Tore gesehen. Das Torfestival hätte durchaus noch grösser ausfallen können. Die Sturmlinien liessen auch aussichtsreiche Chancen ausser Acht.

Eines der 11 Tore: Inauen verwandelt den Penalty zum zwischenzeitlichen 2:0 aus Herisauer Sicht. 

 

Die Akteure auf dem Eis agierten weiter äusserst offensiv. Mit Angriff versuchte man die wichtigen Punkte zu ergattern, während man in der Defensive sündigte. Herisau ging durch Grüter wieder in Führung aber Prättigau egalisierte nur 36 Sekunden später. Wer hier als Sieger das Eis verlässt, konnte man also nach 40 Spielminuten noch absolut nicht erahnen. Auch im dritten Abschnitt fielen nochmals drei Tore. Prättigau scorte in Minute 45 und Timo Koller netzte für Herisau in der 48. Spielminute ein. Dann kam die Entscheidung. Gian-Marco Schumacher traf für die Bündner zum sechsten Mal. Dem Tor geht (wie schon beim dritten Treffer der Bündner) ein kapitaler Fehler der Herisauer Defense vorweg. Weil Herisau nur noch den Pfosten traf (56. Spielminute) war dies der letzte Treffer in dieser Partie und somit das game winning goal. Wie schon gegen Luzern und die Pikes ersetzte SCH-Trainer Markus Rechsteiner für die letzte Spielminute Keeper Valentin Bauer mit einem zusätzlichen Feldspieler. Die Aktion brachte diesmal kein Erfolg. War letzten Samstag gegen Frauenfeld der Sturm in der Kritik, lag diesmal das Problem eher in der Defense. Die Rot-weiss-blauen haben die Balance anscheinend noch nicht gefunden. Der SC Herisau wartet weiter auf seinen ersten Vollerfolg und belegt nach vier Runden den zweitletzten Tabellenplatz. Den Saisonstart haben sich die Fans anders vorgestellt...

Das nächste Spiel steht bereits am Samstag an. Zuhause im Sportzentrum duelliert sich der SC Herisau um 17.30 Uhr mit GDT Bellinzona.

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